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Rudolf Steinboeck
7.8.1908 - 19.8.1996
Direktor des Theaters in der Josefstadt von 1945 bis 1954, debütierte 1939 als Karl Schilf in
Raimunds "Bauer als Millionär" und spielte bis 1945 noch einige Rollen, etwa Hortensio in
Shakespeares "Der Widerspenstigen Zähmung", Tusenbach in Tschechows "Drei Schwestern" sowie in
seinen eigenen Inszenierungen von Curt Goetz' "Ingeborg" und John B. Priestleys "Die Conways und
die Zeit". Ab 1945 war er ausschließlich als Regisseur tätig und inszenierte u.a. Hofmannsthals
"Der Schwierige" (1945 und 1954), Ödön von Horváths "Der jüngste Tag", Brechts "Der gute Mensch von
Sezuan", Tolstois "Der lebende Leichnam", Molnárs "Olympia", Thornton Wilders "Wir sind noch einmal
davongekommen", Shakespeares "Wintermärchen", Aldous Huxleys "Das Lächeln der Gioconda", William
Saroyans "Mein Herz ist im Hochland", John Steinbecks "Von Menschen und Mäusen", "In Ewigkeit Amen"
von Anton Wildgans, Max Mells "Nachfolge-Christi-Spiel" und Eugène Scribes "Das Glas Wasser".
Zwischen 1970 und 1985 war Rudolf Steinboeck noch einige Male als Gastregisseur am Haus tätig und
inszenierte etwa Oscar Wildes "Eine Frau ohne Bedeutung", August von Kotzebues "Die beiden
Klingsberg" und die gesprochene Version von Hugo von Hofmannsthals "Rosenkavalier".
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